Projektmethodik


CALEO führt Projekte in Abstimmung mit der Kundenseite durch. Durch die stringente Projektdurchführung und die Einbindung von erfahrenen Beratern wird der Projekterfolg sichergestellt.

Bei der Konzeption und Umsetzung wird insbesondere darauf geachtet, dass Lösungen entstehen, die dem Kunden langfristig Nutzen stiften und mit vertretbarem Aufwand betrieben und weiterentwickelt werden können. Außerdem wird darauf geachtet, dass sich die neue Lösung nahtlos in die bereits existierende Systemlandschaft des Kunden einfügt.

Agil oder Klassisch?


Abhängig von der Projektgröße, Zielsetzung, Themenbereich und Kundenwusch führen wir Projekte in eine bei zahlreichen SAP Projekten bewährten integrierten Phasenmodell oder in der  zur Zeit sehr beliebten SCRUM Methodik durch.

Dabei eignet sich ein agiles Projektvorgehen insbesondere für Themenfelder in denen aufgrund des noch nicht festgelegten Zielbildes – meistens existiert noch kein Business Blueprint – häufig Änderungswünsche auftreten, die so bereits während der Implementierung abgefangen werden können und nachträgliche aufwändige Change Requests auf ein Minimum reduzieren.

Für eine Vielzahl von Projekten im Finanzbereich – hierzu gehören insbesondere die Themen Konzernabschluss und Business Planung – eignet sich hingegen das integrierte Phasenmodell, das zu einem frühen Zeitpunkt Klarheit über Projektlaufzeit und Leistung schafft.

Wir haben bereits eine Vielzahl von Projekten in beiden Projekt Methodiken durchgeführt und verfügen daher in beiden Welten über umfangreiche Erfahrung

Integriertes Phasenmodell


Die Projektmethodik ist an das Wasserfallmodell angelehnt und gewährleistet eine hohe Planungssicherheit. Das Gesamtprojekt wird in mehrere Projektphasen unterteilt. Für jede Phase werden ein Start- und ein Endtermin, sowie die zugehörigen Deliverables festgelegt. Verzögerungen im Zeitplan können so frühzeitig erkannt und oftmals vermieden werden.

Konzeption

  • Anforderungsanalyse
  • Erstellung Lastenheft

Design

  • Technisches Design
  • Erstellung Pflichtenheft & Feinkonzept
  • Optional: Prototyping

Build

  • Aufbau der Architektur
  • System Customizing
  • Modultest für Einzelfunktionen
  • Vorbereitung der SAP Transporte
  • Erstellung der Dokumentation

Test

  • Aufbau Testszenarien
  • Test Gesamtsystem
  • Dokumentation der Testergebnisse
  • Fehlerbehebung

Rollout

  • Aufbau Produktivumgebung
  • System Initialisierung
  • Anwendertraining

Konzeption


Projekte werden in der Regel mit einer Konzeptionsphase begonnen. Während dieser Phase werden die Geschäftsprozesse sowie die kundenspezifischen Anforderungen analysiert und definiert. Das zu erstellende Grobkonzept (Blueprint) definiert die grundlegenden Funktionen der zu erstellenden Anwendung und dient als Grundlage für das Scoping und die weitere Projektplanung. In der Konzeptphase werden außerdem die zugrundeliegenden Technologien ausgewählt (Softwareselektion). Falls erforderlich bzw. gewünscht wird ein Proof of Concept in Form eines Prototypen realisiert. Die Konzeption einer neuen Anwendung erfordert fundiertes Know-How über die zugrundeliegenden Geschäftsprozesse sowie die Möglichkeiten der zur Verfügung stehenden Software.

CALEO konzipiert Prozesse und Applikationen gemeinsam mit Kundenmitarbeitern, um sicherzustellen, dass alle Unternehmensspezifika ausreichend berücksichtigt werden. Unsere Berater wiederum bringen ihre Expertise und ihre langjährige Projekterfahrung im Finanzbereich in die Konzeptphase ein.

Technisches Design


Ausgangsbasis für das technische Design (Feinkonzept) ist das während der Konzeptphase erstellte Grobkonzept mit den Anforderungen an die neue Lösung. Das technische Design enthält eine detaillierte Beschreibung der Datenmodelle, Stammdaten sowie der zu realisierenden Funktionen und den damit verbundenen Prozessen. Das Feinkonzept wird vor dem Beginn der Implementierung durch den Kunden abgenommen und dient sowohl als Grundlage für den Aufbau der Applikation als auch als Referenz für den späteren Test der Applikation gemäß dem bewährten V-Model Ansatz.

Die Erstellung des technischen Designs erfordert tiefgehende Kenntnisse der verwendeten Software. Unsere Berater sind auf bestimmte Softwarepakete spezialisiert und bringen dieses Spezialwissen in das technische Design ein.

Implementierung


Grundlage für die Implementierung ist das Feinkonzept aus der Designphase. Die Implementierung beginnt typischerweise mit dem Aufbau des Datenmodells (z.B. BW InfoCubes). Anschließend wird die Logik der Applikation schrittweise implementiert. Die einzelnen Teilbestandteile werden bereits während der Implementierung durch das verantwortliche Team getestet, um sicherzugehen, dass die im Feinkonzept beschriebene Funktionalität vorhanden ist. Zum Ende der Implementierungsphase sind alle im Feinkonzept beschriebenen Funktionen implementiert worden und stehen für den Gesamttest der Applikation bereit.

Test


Im Anschluss an den Aufbau der Applikation während der Implementierungsphase erfolgt eine Qualitätssicherung im Rahmen der Testphase. Durch die Tests wird sichergestellt, dass die erforderliche Funktionalität laut Feinkonzept vorhanden ist und unter realistischen Bedingungen funktioniert, so dass eine reibungslose Produktivsetzung erfolgen kann. Im Rahmen von Integrationstests wird das Zusammenspiel aller Komponenten entlang der einzelnen Prozessschritte validiert. Ein User Acceptance Test gibt den späteren Anwendern die Möglichkeit die Anwendung vor der Produktivsetzung ausgiebig zu testen.

Go-Live


Nach dem erfolgreichen Test und der Freigabe der Applikation erfolgt die Produktivsetzung. Die Objekte werden aus der Entwicklungsumgebung in die Produktionsumgebung übernommen. Außer- dem wird die neue Applikation mit Stammdaten und falls erforderlich auch mit historischen Bewegungsdaten versorgt.

Es wird eine Systemdokumentation erstellt, die das Customizing und die Eigenentwicklungen detailliert beschreibt. Die Systemdokumentation ist die Grundlage für die spätere Wartung und Pflege des Systems.

Eine Anwenderdokumentation beschreibt die Nutzung des Systems aus Sicht der späteren Anwender. Im Zuge der Produktivsetzung werden auch Trainings für die späteren Anwender durchgeführt.

Agile Projektmethodik


Die Methodik verzichtet auf den in größeren SAP Projekten oftmals praktizierten klassischen Wasserfallansatz und verfolgt das Ziel für den Auftraggeber schnell greifbare Ergebnisse zu liefern. Ggfls. durch den Auftraggeber gewünschte Change Requests können so direkt innerhalb der nächsten Iteration integriert werden und verursachen somit geringere Projektkostenrisiken.

Projekt Backlog


Zu Beginn des Projektes wird gemeinsam mit dem Projektteam des Auftraggebers ein Projekt Backlog erstellt. Im Projekt Backlog werden alle Leistungen und zu erstellende Deliverables gesammelt.

Priorisierung und Sprintplanung


Aus dem Projekt Backlog werden im Ramen der Sprintplanung Leistungen und Deliverables priorisiert, mit dem Auftraggeber abgestimmt und ein Aufgaben Backlog für einen 14 Tägigen Sprint erstellt.

Sprint


Im Anschluß wird im Rahmen eines Sprints das Aufgaben Backlog abgearbeitet. Jeweils zur Sprintmitte findet ein Sprint Review des Projektteams statt um ggfls. notwendige Änderungswünsche frühzeitig zu erkennen und nach Möglichkeit direkt innerhalb des Sprints in das Deliverable zu intergrieren. Ziel eines Sprints ist es dem Auftraggeber bereits innerhalb der 14 tätigen Iterationen Funktionalitäten und Ergebnisse zu liefern, die somit frühzeit getestet werden können.

Ergebnis


Am Ende jedes Sprints findet innerhalb eines Sprint Review Meetings eine Ergebnispräsentation statt. Nicht abgeschlossene Aufgaben werden in das Aufgaben Backlog der nächsten Iteration zurückgeschrieben und zusammen mit neuen Aufgabenpaketen aus dem Aufgaben Backlog für den folgenden Sprint erneut priorisiert.

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